Getreide-/Mehlkunde

» Getreide ist unter den Nahrungsmitteln weltweit auf Platz 1. «

 

Die wichtigsten Getreidearten in der Reihenfolge ihrer Bedeutung weltweit sind Weizen, Reis, Mais, Hirse, Hafer, Gerste und Roggen. Sie werden auf etwa 80% der Weltackerfläche angebaut. In Europa machen Weizen, Roggen, Gerste und Hafer das Rennen, wenn es um die menschliche Ernährung geht. Als Mineralstoff- und Vitaminquelle ist Getreide ein wichtiger Bestandteil für eine ausgewogene Ernährung. Sein Anteil an täglichem Nahrungsfett ist gering. Getreideprodukte versorgen den Körper mit verdauungsfördernden Ballaststoffen und sind wichtige Lieferanten für Stärke-Kohlenhydrate.

KornKorn

Korn

 

Das in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste enthaltene Eiweiß wird auch als Kleber oder Gluten bezeichnet. Mais, Reis, Hirse sind glutenfrei.

 

» Weizenmehl ist beim Backen mit Abstand der Favorit – in den Bäckereien wie zu Hause. «

 

Weizen ist mit einem Anteil von rund 80% unsere Haupt-Brotgetreideart. Man unterscheidet Weichweizen und Hartweizen. Weichweizen liefert backfähige Mehle, die sich besonders zur Herstellung von Brot, Gebäck und Mehlspeisen eignen. Hartweizen, so genanntes „Durum“, ist eiweißreicher und wird für die Herstellung von Teigwaren verwendet. Neben Weizenmehl wird vor allem auch Roggenmehl zum Brotbacken verwendet. Auf der Suche nach widerstandsfähigen heimischen Getreidesorten wurden die schon fast vergessenen Vorläufer unseres heutigen Weizens, Kamut, Dinkel und Einkorn, wiederentdeckt.

Bei den meisten Mehlsorten wird die Schale durch Mahlen, Schleifen und andere Verfahren möglichst vollständig entfernt und als Kleie getrennt verwertet. Die Keime werden ebenfalls ausgesondert. Diese Keime (gelbe Flocken) sind sehr vitamin- und nährstoffreich. Die Weizenkeime sind als Spezialprodukt bei uns erhältlich.